Kennst du das: Du hast den ganzen Tag halbwegs nach Plan überstanden und dann kommst du zu Haus rein und kannst gar nicht anders als irgendwas zu essen oder zu trinken was einfach nur grad da rum liegt.

Wenn du einfach keinen Nerv mehr hast dir irgendwas vom Plan zu kochen oder groß darüber nachzudenken was jetzt das Beste für dich wäre…

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Das ist eigentlich ganz simpel:
Stell dir vor du hast 100 Punkte Willenskraft am Tag.
Schon beim Aufstehen wirst du darauf zurückgreifen müssen. Du musst dich anziehen. Je nachdem was für ein Tag ist, fühlst du dich wohl, ziehst irgendwas an und alles ist super. Aber was ist mit den Tagen, an denen du nicht weißt was du anziehen sollst?
10 Punkte bist du das richtige Outfit hast. Dann ins Auto durch den Stau. Keine Wahl, der Chef zählt auf dich. 10 Punkte. Teamfrühstück. Du hältst durch, kein Nutella, schön die magere Wurst, 15 Punkte. Und so geht das den ganzen Tag… Du sollst einen Auftrag schreiben für einen Kunden, der höchstwahrscheinlich sowieso nicht buchen wird. 25 Punkte. Dann musst du nach der Arbeit das Kind abholen, oder einkaufen gehen, nicht ausrasten, weil die Oma vor dir mit 1 Cent Stücken bezahlt, 25 Punkte. Mit allem was so passiert hast du Glück, wenn am Ende 5 Punkte übrig bleiben ob dich vom Sofa ins Bett zu bringen.

aktive Regeneration

Du kannst dein Willenskraftdepot vergrößern, so dass es länger hält.
Dafür müssen sich Phasen der Belastung und Entlastung abwechseln. Jedesmal, wenn du einen geplanten Cheat einlegst, oder dir einen Moment der Ruhe gönnst und kurz keine Entscheidungen triffst, regeneriert sich dein Bestand von selbst.
Deshalb bist du nach einem All Inklusive Urlaub auch eher in der Lage wieder voll durchzustarten. Hier sind 3 Möglichkeiten, dein Depot länger voll zu halten und auf Dauer sogar größer zu machen:

1. Schaffe Routinen!

Steve Jobs trug jeden Tag den gleichen Rollkragenpuli und sogar Siegmund Freud wusste um die Vorteile entscheidungsfreier Zeiten! Er lies sich von seiner Frau die Klamotten am Morgen rauslegen und sogar die Zahnpasta auf die Bürste drücken, weil es ihn vor Entscheidungen schützte. Wenn du also zb jedes Mal entscheiden musst, dass du beim Schalten die Kupplung trittst, bist du danach ziemlich kaputt. Nach und nach wird es zur Routine und Autofahren ist keine anstrengende Sache mehr.

2. Vermeide Entscheidungen, wenn sie zu vermeiden sind, in dem du vorsorgst!

Das Stichwort ist Vorkochen. Wenn alles da ist, ist die Frage nach dem Abendessen entschieden.

3. Entscheide bewusst, dann ist es gewollt, nicht gemusst.

Diese unterschwelligen Entscheidungen nagen mehr an dir, als du glaubst. Dann mach ich jetzt halt dies, dann mach ich jetzt halt das.. Entscheide bewusst, das macht es leichter und fühlt sich nicht ganz so sehr nach Willenskraft an, sondern eher nach Freude am Tun selbst.

Achso und nun doch noch ein 4.:
Gönne dir hin und wieder entscheidungsfreie Momente. Und selbst wenn es nur die Wahl des Restaurants durch den Partner ist. Du musst nicht immer alles für alle entscheiden, dann bleiben am Ende mehr Punkte für dich 🙂

Zu dem Thema gibt es auch einen aktuellen Podcast bei Spotify auf meinem Kanal Clear your mind of can´t als kostenlosen DOwnload für dich.
Ich freue mich immer über Feedback und wünsche dir eine super Zeit!

Ganz liebe Grüße
Katharina

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